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© Maria Frodl

Johanna Doderer

Die Musik von Johanna Doderer behauptet sich in den großen Musikhäusern der Welt neben klassischem und zeitgenössischem Repertoire und längst wird die Musik Doderers von international erfolgreichen Künstlern weltweit geliebt und begeistert interpretiert. Der Schwerpunkt ihres Schaffens liegt in der Oper, sie arbeitete u.a. für die Wiener Staatsoper, die Oper in Erfurt, das Staatstheater am Gärtnerplatz in München und das Theater an der Wien. Zuletzt entstanden Beiträge für eine Opernperformance von Florentina Holzinger (Schwerin/D, Wiener Festwochen / Oper Stuttgart / Berlin 2024). Neben zahlreichen Werken für Kammermusik hat Johanna Doderer mehrere Stücke für großes Orchester und eine Reihe von Instrumentalkonzerten geschrieben. Derzeit komponiert sie neben anderen Auftragsarbeiten eine weitere Oper für das Staatstheater am Gärtnerplatz mit Text von Peter Turrini.

© Zuzanna_Specjal

Konstantin Manaev

Konstantin Manaev zählt zu den vielseitigen Cellisten seiner Generation und ist international als Solist und Kammermusiker mit einem besonderen Schwerpunkt auch im zeitgenössischen Repertoire tätig. Er konzertierte in bedeutenden europäischen Sälen wie der Berliner Philharmonie, der Tonhalle Zürich und dem Musikverein Wien.

Als Solist konzertierte er mit Orchestern wie dem Luzerner und Basler Sinfonieorchester, den Düsseldorfer Symphonikern, der Nordwestdeutschen Philharmonie, dem Malta Philharmonic Orchestra, dem Santander Festivalorchester und der Sinfonietta Köln.

Er ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe, darunter des Willkomirski Violoncellowettbewerbs in Poznań, des ADAM International Cello Competition in Christchurch, des Rahn Kulturfonds Wettbewerbs in Zürich sowie der Young Concert Artists European Audition in Leipzig.

Neben seiner solistischen Tätigkeit bildet die Kammermusik einen wichtigen Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit sowie die Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponist:innen, darunter Konstantia Gourzi, Franghiz Ali-Zadeh, Aziza Sadikova, Johanna Doderer und Gordon Hamilton. Kammermusikalisch arbeitet er regelmäßig mit dem Sonar Quartett, einem der führenden Ensembles für Neue Musik.

Als Dozent für Violoncello an der Musikakademie Anton Rubinstein in Berlin sowie durch zahlreiche Meisterkurse im In- und Ausland gibt er seine künstlerische Erfahrung an junge Musiker:innen weiter.

Seine Diskografie umfasst u. a. Einspielungen von Cellokonzerten Carl Philipp Emanuel Bachs sowie die Alben Love Stories (mit Danae Dörken) und The Songs of Our Neighbours (mit Julia Smirnova), die für den International Classical Music Award und den Opus Klassik nominiert
wurden. Aktuell entsteht eine neue CD mit sämtlichen Cellosonaten von Ludwig van Beethoven sowie Ersteinspielungen von Werken Bernhard Rombergs gemeinsam mit dem Pianisten Philipp Scheucher.

Seit 2023 ist Konstantin Manaev Gründer und künstlerischer Leiter des Romberg Festivals in Westfalen. Darüber hinaus initiierte er den Internationalen Romberg Violoncello-Wettbewerb, Meisterkurse für Violoncello an der Hochschule für Musik Münster sowie den Berliner
Internationalen Kompositionspreis zur Förderung junger Komponist:innen.

Er studierte bei Wolfgang Emanuel Schmidt (Münster/Dresden) sowie bei Ivan Monighetti (Basel).

Er spielt ein wertvolles Cello von Johannes Theodorus Cuypers aus dem Jahr 1762.

© Anna Tena

Julia Smirnova

Julia Smirnova, geboren 1997 in Komsomolsk am Amur, ist eine vielfach ausgezeichnete Violinistin. Neben ihren solistischen und kammermusikalischen Auftritten spielte Julia Smirnova 2019/2020 im Orchester MusicAeterna unter der Leitung von Teodor Currentzis. Seit 2022 ist sie Gastmusikerin bei den Berliner Philharmonikern, ab September 2025 hat sie eine feste Stelle bei den Münchner Philharmonikern. 2022 veröffentlicht sie gemeinsam mit dem Cellisten Konstantin Manaev ihr Debüt-Album „The Songs of our Neighbours“, u.a. mit Ersteinspielungen von Aziza Sadikova und Johanna Doderer. Das Duo legt neben den klassischen Werken einen Schwerpunkt auf zeitgenössische Musik, „die die Gefühle des Publikums anspricht“ und nicht nur einem sehr speziellen Publikum zugänglich ist. Julia Smirnova spielt eine Geige von Antonio Gragnani aus dem Jahr 1790.

© Shirley Suarez

Josipa Bainac

Born in Croatia, singer Josipa Bainac began her already acclaimed career by winning several national Croatian singing competitions, including the Mirjana Bohanec Singing Prize of the Zagreb Academy of Music.

While still pursuing her Master’s degree in Lied and Oratorio at the mdw – University of Music and Performing Arts Vienna, which she completed with distinction in 2017, she won a number of other awards for her interpretations of the classical vocal repertoire as well as premieres of contemporary music, including the Ada Sari Culture Prize (2017), the Marienkirchen Prize for Oratorio (2016) in Husum, Germany, and the Isolde Langowski Prize for Art Song (2015).

In 2019, Josipa became a multiple prize winner of the 11th International Hilde Zadek Singing Competition, which places special emphasis on contemporary music. This was followed in October 2019 by the Gottlob Frick Medal Award in Ötisheim, Germany.

Josipa performed worldwide in a Lied Duo and with renowned orchestras such as Camerata Hamburg, Heilbronn Symphony Orchestra, Krakow Opera Orchestra and Collegium Musicum Vienna. Her repertoire includes new music, art song, oratorio and mass parts as well as baroque and romantic operas and operettas.

Since 2019 a number of her concert projects take place in cooperation with the Austrian Federal Ministry for Europe, Integration and Foreign Affairs (BMEIA): invited by various cultural forums and embassies, she presented her programs with great success in Riyadh (Saudi Arabia), Jakarta (Indonesia), London (UK), Budapest (Hungary), Sarajevo (Bosnia and Herzegowina), Luxembourg, Montreal (Canada) and New York (USA), among others.

Josipa has been featured in several Austrian documentaries, including „Oscar Strauss – Der Mann ohne Grenzen“ for ORF2, the music documentary series „Kunstviertel“, and has contributed her vocals to various radio broadcasts.

Josipa is also academically active besides art, as a lecturer of singing at the mdw – University of Music and Performing Arts in Vienna and as a manager for artistic and scientific projects of the Exilarte Center of the mdw. She holds a doctorate in voice pedagogy.

© Andrej Grilc

Philipp Scheucher

Der österreichische Pianist Philipp Scheucher gehört zu den markantesten Musikpersönlichkeiten seiner Generation. Mit einer beeindruckenden natürlichen Ausstrahlung und spürbarer Spielfreude begeistert er sein Publikum weltweit. Seine Konzerte führen ihn regelmäßig in renommierte Konzertsäle wie die Elbphilharmonie Hamburg, den Goldenen Saal des Wiener Musikvereins oder das Konzerthaus Berlin.

Zudem ist er ein gern gesehener Gast auf internationalen Bühnen und Festivals, darunter die Styriarte, das Copenhagen Summer Festival, der Heidelberger Frühling und viele mehr. Seine musikalische Tätigkeit umfasst Soloabende ebenso wie kammermusikalische Projekte und Orchesterauftritte auf allen fünf Kontinenten – unter anderem in Japan, Südafrika, Kanada, Brasilien, Russland, China und den Vereinigten Staaten.

Sein Klavier-Masterstudium absolvierte Scheucher bei Markus Schirmer an der Kunstuniversität Graz mit Auszeichnung. Für seine herausragenden akademischen Leistungen wurde er vom österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung als einer der 50 besten Studienabsolventen des Landes ausgezeichnet. Es folgte das Konzertexamen bei Ilja Scheps in Köln sowie das „Artist Diploma“ am renommierten Royal College of Music in London, betreut von Dorian Leljak und Ian Jones.

Philipp Scheucher setzte als Lehrender am Johann-Joseph-Fux-Konservatorium in Graz mit seinem künstlerischen Profil und pädagogischen Engagement bleibende Akzente – unter anderem auch in der YAS (Young Academy Styria). Darüber hinaus ist er regelmäßig als Dozent bei internationalen Meisterkursen tätig – in Südafrika, Japan, Brasilien, Österreich und Deutschland – und setzt auch hier seine künstlerisch-pädagogische Arbeit auf hohem Niveau fort.

Seit 2022 ist Scheucher Mitglied von SYMPHONIACS, einem innovativen Musikprojekt aus Berlin, das Klassik und elektronische Club-Musik auf faszinierende Weise miteinander verbindet.

Als mehrfacher Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe, zuletzt mit dem 2. Preis beim Internationalen Beethoven Wettbewerb Wien und dem Beethoven-Haus-Preis Bonn, zählt Philipp Scheucher zu den vielversprechendsten Pianisten seiner Generation. Seine diskografische Laufbahn begann mit seiner Solo-Debüt-CD im Jahr 2019, gefolgt vom Doppelalbum Concert apéritif du Piano und dem vielbeachteten BEETHOVEN-Album. 2025 erschien sein neuestes, mehrfach ausgezeichnetes Album ODYSSEY, eingespielt mit der französisch-niederländischen Geigerin Cosima Soulez Larivière.

Philipp Scheucher ist offizieller Bösendorfer Artist

Auner Quartett

Das 2013 in Wien gegründete Auner Quartett zählt zu den herausragenden Kammermusikensembles seiner Generation. Internationale Anerkennung erhielt es u. a. durch den Gewinn des Eugène-Ysaÿe-Wettbewerbs sowie als Kulturbotschafter Österreichs im Rahmen des Außenministeriumsprogramms „New Austrian Sound of Music“.

In der historischen Atmosphäre der Wiener Hofburg gestaltet das Quartett seit 2021 einen eigenen Konzertzyklus, bei dem Primarius Daniel Auner das Publikum mit persönlichen Moderationen durch ein vielseitiges Programm führt – von der Wiener Klassik über selten gespielte Werke bis hin zu Auftragskompositionen zeitgenössischer Komponist:innen.

Die vier Musiker – Daniel Auner (Violine), Cristian Ruscior (Violine), Gabriel Squizzato (Viola) und Konstantin Zelenin (Violoncello) – studierten erst an führenden europäischen Musikuniversitäten  und dann gemeinsam in Wien, sowie bei Mitgliedern renommierter Quartette im Rahmen der European Chambermusic Academy.

Das Ensemble konzertiert weltweit in bedeutenden Sälen und Festivals, setzt sich intensiv für Musikvermittlung ein und veröffentlicht regelmäßig preisgekrönte Aufnahmen, zuletzt das Album Ritus (2025) mit Werken von Bach bis zur ältesten notierten Melodie der Menschheit, der „Hymne an Nikkal“.

Das Auner Quartett spielt auf historischen Instrumenten und wird u. a. von der Österreichischen Nationalbank, dem Wiener Saitenhersteller Thomastik-Infeld und der Kleidermanufaktur Habsburg unterstützt.

Fedora Wesseler

Fedora Wesseler promovierte an der Sorbonne in Paris. Es folgten Engagements als Dramaturgin u. a. am Opernhaus Zürich, bei den Salzburger Festspielen sowie am Staatstheater am Gärtnerplatz München. Neben zahlreichen wissenschaftlichen Aufsätzen veröffentlichte sie Übersetzungen ins Deutsche und Französische von Theaterstücken, Opernlibretti, Lyrik und Prosa, darunter die französische Übersetzung von Thomas Hürlimanns Roman »Vierzig Rosen«. 2025 wurde ihr erstes Libretto, »Der kleine Prinz«, als Auftragswerk des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München mit der Musik von Philipp Manuel Gutmann erfolgreich uraufgeführt (Wiederaufnahme im Frühjahr 2026). Sie lebt in der Schweiz.